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Geschwindigkeitsmessung

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Geschwindigkeitsmessung

Folgende Geschwindigkeitsmessverfahren werden eingesetzt:
 

Radarmessung

Radargeräte arbeiten nach dem physikalischen Dopplerprinzip. Die Sendeantenne der Radaranlage ermittelt hochfrequente elektromagnetische Wellen, die vom gemessenen Gegenstand reflektiert werden und über eine Empfangsantenne wieder in das Gerät zurückgeleitet werden. Bewegen sich Objekte in diesem Messstrahl, erfolgt nach dem Dopplereffekt, abhängig von der Geschwindigkeit des erfassten Objekts, eine Veränderung der Frequenz der Radarwelle. Diese Veränderungen werden von den Radargeräten gemessen und ausgewertet. Angezeigt wird die Geschwindigkeit des gemessenen Fahrzeugs.
 
Derzeit gebräuchliche Geräte:
MULTANOVA VR 4F 200
MULTANOVA VR 5F
MULTANOVA VR 6F
MULTASTAR-KOMBI
TRAFFIPAX SPEEDOPHOT
TRAFFIPAX MICRO-SPEED 09
Radarpistole Speed-Control
 

Lasergeschwindigkeitsmessgeräte:

Diese Geräte arbeiten mit Lasertechnik. Ein Laser erzeugt ein mehr oder weniger eng gebündeltes, einfarbiges, phasengleiches Licht mit nahezu paralleler Ausbreitung. Es strahlt mit Lichtgeschwindigkeit ab und verläuft selbst in größerer Entfernung noch relativ parallel zueinander. Die Entfernung wird gemessen, indem ein Laserimpuls zum messenden Objekt geschickt wird, an diesem Objekt eine Reflexion erfolgt und hierdurch Anteile des Laserimpulses wieder zum Messgerät zurückgelangen. Aus der zeitlichen Differenz zwischen dem Aussenden und der Rückkehr des Lichts kann unter der Einbeziehung der bekannten Lichtgeschwindigkeit die Entfernung des zu messenden Objekts ermittelt werden.
 
Im Gebrauch sind die Lichtschrankengeräte:
RIEGL FG21-P
RIEGL LR 90-235/P
LASERPATROL
LAVEG
ULTRA LYTE 100
LEIVTEC XV 2
LEIVTEC XV 3
LTI 20.20 TS/KM
MARKSMAN TS/KM 20.20
POLISCAN SPEED
POLISCAN SPEED F1
 

Lichtschrankenmessgeräte:

Lichtschrankenmessgeräte messen den Zeitabstand zwischen Unterbrechung von Lichtstrahlen beim Durchfahren eines Fahrzeugs. Derartige Anlagen weisen regelmäßig mehrere quer zur Fahrbahn ausgerichtete Lichtstrahlen auf. Ein einfahrendes Fahrzeug unterbricht die Strahlen nacheinander in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit in bestimmten Zeitabständen.
Nach der Formel Geschwindigkeit = Weg/Zeit kann die Geschwindigkeit des durchfahrenden Fahrzeugs errechnet werden, da die Anordnung der Lichtstrahlen und deren Längsabstand zueinander konstruktiv bestimmt ist.
 
Im Gebrauch sind die Lichtschrankengeräte:
ESO µP 80
ESO LS 4.0
 

Optische Geschwindigkeitsmessgeräte

Dieses Messverfahren wird häufig mit Lichtschrankenmessmethoden verwechselt, obwohl ein völlig abweichendes physikalisches Messprinzip zugrunde liegt.  Der Messwertaufnehmer dieses Verkehrsüberwachungssystems zur Geschwindigkeitsfeststellung besteht aus einem auf einem Stativ aufzustellenden Sensorkopf, welcher an einem Fahrbahnrand parallel zur Fahrbahn auszurichten ist. In diesem Sensorkopf sind vier optische Helligkeitssensoren integriert, welche jeweilig aus zwei Fotoelementen gebildet werden.
 
Derzeit gebräuchliche Geräte:
ESO ES 1.0
ESO ES 3.0
 
 

Geschwindigkeitsmessgeräte mit Induktionsschleife:

Dieses Verfahren beruht auf der Messung der Zeit zwischen dem Überfahren von in definierten Abständen verlegten Koaxialkabeln. Beim Überfahren der Koaxialkabel lösen diese elektrische Impulse aus, welche die Zeitmessung im Rechner steuern. Nach der Formel v = s / t wird dann die Geschwindigkeit berechnet.
 
Derzeit gebräuchliche Geräte:
MULTANOVA MULTASTAR C
TRAFFIPAX TRAFFIPHOT- S
TRAFFIPAX TRAFFISTAR S 330
TRUVELO M4
VERKEHRSÜBERWACHUNGSGERÄT M5
 
 

Videonachfahrsysteme:

PROVIDA
 

Verkehrskontrollsysteme:

VKS 3.0
VKS 3.01