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Fahrlässige Körperverletzung einer anderen Person

Fahrlässige Körperverletzung

Unfall mit Personenschaden

Wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr macht sich strafbar, wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht.

Finden Sie im Folgenden Definitionen, Strafmaß sowie weiterführende Informationen rund um fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr und wie wir als Fachanwälte für Verkehrsrecht Ihnen helfen können:

  • Was ist eine fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr?

Eine fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr liegt vor, wenn Sie einen Verkehrsunfall verursachen und dabei unschuldige Beteiligte verletzt werden. Diese Form der fahrlässigen Körperverletzung fällt wie die fahrlässige Körperverletzung außerhalb des Straßenverkehrs in das Strafgesetzbuch und ist in § 229 geregelt.

  • Was ist der Unterschied zwischen fahrlässiger und vorsätzlicher Körperverletzung?

Bei einer vorsätzlichen Körperverletzung hat der Täter beziehungsweise Unfallverursacher mit vollem Bewusstsein und aus freiem Willen eine Straftat begangen. Er war sich darüber im Klaren, dass die Handlung verboten ist und weitreichende Folgen haben kann.

Fahrlässige Körperverletzungen im Straßenverkehr entstehen eher durch versehentliche Missachtung von Verkehrsregeln oder Vernachlässigung der allgemeinen Sorgfaltspflicht. Diese liegt beispielsweise vor, wenn ein Autofahrer versehentlich ein Verkehrsschild übersieht und daher einen Unfall verursacht. Zur Verdeutlichung: das Überfahren einer roten Ampel kann vorsätzlich, bewusst und mit Absicht geschehen oder fahrlässig, aus Versehen, aufgrund einer Ablenkung.

Strafen bei fahrlässiger Körperverletzung

Das Strafgesetzbuch sieht in § 229 für die fahrlässige Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Bei der Festlegung des individuellen Strafmaßes werden das Maß der Schuld, die verursachten Verletzungen, das Maß der Fahrlässigkeit sowie eventuelle Vorstrafen berücksichtigt. Strafverschärfend wirkt sich dabei der Genuss von Alkohol oder Drogen vor der Unfallfahrt aus. Wenn Sie das erste Mal eine fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr begangen haben, wird meist eine Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen verhängt. Die Höhe der Tagessätze richtet sich nach Ihrem monatlichen Nettoeinkommen.

  • Was droht Wiederholungstätern?

Bei einer Wiederholungstat wird die Strafe deutlich höher ausfallen. Eine hohe Geldstrafe oder eine Haftstrafevon bis zu drei Jahren sind möglich. Hier kommt es auf die genauen Umstände des Verkehrsunfalles an. Ab der Verhängung von 90 Tagessätzen erfolgt zudem ein Eintrag ins Führungszeugnis und Sie gelten als vorbestraft.

  • Unfall mit Personenschäden – was kommt auf mich zu?

Haben Sie einen Unfall mit Personenschaden verursacht handelt es sich um eine fahrlässige Körperverletzungnach § 229 Strafgesetzbuch. Diese kann auch ohne Anzeige des Unfallgegners strafrechtlich verfolgt werden. Daneben kann die geschädigte Person Sie auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen. Die Zahlung übernimmt dann Ihre Haftpflichtversicherung.

WICHTIG: Der Anhörungsbogen bei fahrlässiger Körperverletzung

Wenn Sie einen polizeilichen Anhörungsbogen erhalten, wird Ihnen häufig eine Frist von einer Woche gesetzt, um den Anhörungsbogen ausgefüllt und unterschrieben zurückzusenden. Wenn Sie diese Frist um einige Tage überschreiten, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Als Beschuldigter müssen Sie sich inhaltlich nicht zur Sache äußern und sind lediglich dazu verpflichtet Ihre persönlichen Daten durch Rücksendung des Anhörungsbogens zu bestätigen. Die Überschreitung der gesetzten Frist führt zu keinen Konsequenzen.

  • Wie kann mir ein Anwalt helfen und wer übernimmt die Kosten?

Ein Anwalt kann Ihnen im Falle einer fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr helfen. Er wird zunächst Akteneinsicht beantragen und die Dokumentationen und Unterlagen einsehen. Er kann Ihnen bereits beim Ausfüllen des Anhörungsbogens zur Seite stehen und die Weichen für ein möglichst mildes Urteil stellen. Strafmildernde Umstände sind ihm bestens bekannt.

Die Kosten übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht.

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