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Fahrerflucht Unfallflucht Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Fahrerflucht

Unfallflucht oder unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Sie haben bewusst oder unbewusst Fahrerflucht begangen und sich somit unerlaubt vom Unfallort entfernt? Finden Sie im Folgenden wichtige Fragen & Antworten.

  • Was ist Fahrerflucht?

Fahrerflucht, auch als Unfallflucht bezeichnet, ist das unerlaubte Entfernen von einem Unfallort.

  • Was muss ich machen, wenn ein Unfall passiert ist?

Im Falle eines Unfalls müssen Sie am Unfallort warten. Sie dürfen den Unfallort erst verlassen, wenn die Unfallbeteiligten bzw. der Geschädigte Ihre Personalien aufnehmen konnte.

  • Wie lange muss ich am Unfallort warten?

20 bis 60 Minuten gelten als angemessene Wartezeit nach einem Unfall. Durch einen Anruf bei der Polizeikönnen Sie die Wartezeit verkürzen.

  • Reicht ein hinterlassener Zettel aus?

Nein, ein hinterlassener Zettel unter der Windschutzscheibe reicht nicht aus. Wenn Sie sich vom Unfallort entfernen, begehen Sie dennoch Fahrerflucht.

  • Kann ich mich nachträglich bei der Polizei melden?

Eine freiwillige Selbstanzeige kann bei begangener Unfallflucht helfen, die Strafe zu mindern oder ganz zu vermeiden. Die Selbstanzeige muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Außerdem darf der entstandene Schaden nicht über 1.300 EUR liegen und der Unfall nicht im fließenden Verkehr verursacht worden sein.

  • Was passiert, wenn ich die Fahrerflucht nicht bemerkt habe?

Unfallflucht gilt als sogenanntes Vorsatzdelikt. Haben Sie die Fahrerflucht also nicht bemerkt, muss Ihnen nachgewiesen werden, dass Sie diese wissentlich begangen haben. Dazu werden meist Gutachter beauftragt, die die Wahrnehmbarkeit des Zusammenstoßes prüfen.

  • Welche Strafe droht bei Fahrerflucht?

Die Unfallflucht ist eine Straftat und wird mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahrengeahndet. Außerdem drohen Ihnen bis zu drei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot oder ein Entzug der Fahrerlaubnis.

  • Wie lange ist der Führerschein weg bei Fahrerflucht?

Liegt der Schaden unter einem Wert von 600 EUR, müssen Sie mit keinem Fahrverbot rechnen. Für einen verursachten Schaden von weniger als 1.300 EUR kann Ihnen ein Fahrverbot von maximal drei Monaten auferlegt werden. Für Schäden darüber hinaus droht der Führerscheinentzug mit einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten.

  • Wann verjährt die Fahrerflucht?

Eine begangene Unfallflucht verjährt nach fünf Jahren.

Fahrerflucht – Greift meine Versicherung?

  • Sollte ich mich bei der Polizei oder der Versicherung zum Vorwurf der Fahrerflucht äußern?

Sie sollten sich vor der Polizei weder mündlich noch schriftlich zu einer eventuell begangenen Unfallflucht äußern. Eine Stellungsnahme sollte frühestens erfolgen, wenn Sie Einsicht in die Ermittlungsakte genommen haben. Möglicherweise führt aber ein Geständnis zur Milderung der Strafe. Äußern Sie sich auch im Falle eines Regressanspruches durch die Versicherung nicht, ohne vorher mit einem Anwalt Rücksprache gehalten zu haben.

  • Welche Bedeutung hat die Höhe des Unfallschadens beim Verdacht der Fahrerflucht?

Die Höhe des verursachten Schadens bestimmt die Höhe des Strafmaßes sowie die verkehrsrechtlichen Konsequenzen. Bei einem Schaden unter 600 EUR wird eine Geldauflage verhängt und das Verfahren daraufhin in den meisten Fällen eingestellt. Darüber gilt die Schadensumme von 1.300 EUR als Grenze. Darunter müssen Sie mit zwei Punkten in Flensburg rechnen, darüber mit drei Punkten. Bei unter 1.300 EUR wird die Strafe bei einem Monatsgehalt angesetzt, darüber liegt sie deutlich höher.

  • Welche versicherungsrechtlichen Folgen hat die Fahrerflucht nach einem Unfall?

Die Haftpflichtversicherung zahlt im Falle einer Fahrerflucht zunächst den verursachten Schaden. Anschließend stellt diese aber einen Regressanspruch an Sie und verlangt die gezahlte Schadenssumme zurück. Der maximale Regressanspruch liegt bei 2.500 EUR.

  • Fahrerflucht während der Probezeit – welche Strafen drohen?

Neben den bereits genannten Strafen und Konsequenzen verlängert sich die Probezeit bei nachgewiesener Unfallflucht auf vier Jahre. Außerdem wird ein Aufbauseminar angeordnet, das von dem Fahrer selbst gezahlt werden muss.

  • Wie kann mir ein Anwalt helfen?

Ein Anwalt hilft Ihnen dabei sich beim Vorwurf der Fahrerflucht bestmöglich zu verteidigen. Ihr Anwalt prüft die Tatumstände und kann ein Strafmilderung oder bestenfalls eine Einstellung des Verfahrens erwirken. Nehmen Sie kostenlos Kontakt zu uns auf, wenn Sie Hilfe benötigen.

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