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Bußgeldverfahren - Häufige Fragen & Antworten

Durch unsere langjährige Erfahrung aus über 1.000 Bußgeldverfahren stellen wir Ihnen hier die häufigsten Fragen unserer Mandanten zum Ablauf und den Kosten vor:

Folgende Kosten können entstehen, sobald ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde:

  • Gebühren und Auslagen für den Bußgeldbescheid: 28,50 € (zzgl Versandkosten für den Bescheid in Höhe von 3,50€)
  • Einsicht in die Akten (gemäß Ordnungswidrigkeiten-Gesetz (OwiG) ): 12,- €
  • Kosten für ein gewünschtes Gutachten: mehrere 100,- € 
  • Wenn Hauptverfahren vor dem Amtsgericht stattfindet: ca 10 Prozent des Bußgeldes 
  • Wenn Gerichtsverhandlung stattfindet: mindestens 7 €  für Versand des Urteils

Ja, die zuständige Behörde hat ein Frist von 3 Monaten, in der sie Ihnen den Anhörungsbogen schicken muss, um zu prüfen, ob Fahrer und Halter des Wagens identisch sind. Anschließend gilt der Bußgeldbescheid als verjährt und Sie können für die Tat nicht mehr bestraft werden.

Wenn Sie sich durch die Stellungnahme zum Tathergang im Anhörungsbogen selbst belasten würden, haben Sie die Möglichkeit hier Gebrauch vom Schweigerecht zu machen. In diesem Fall reicht es aus, lediglich Angaben zu Ihrer Person zu machen, nicht aber zur Tat.

Geahndet werden Bußgeldverfahren im Straßenverkehr mit Geldbußen, Fahrverboten und auch Punkten im Flensburger Verkehrsregister. Auch Kombinationen aus diesen Strafen sind möglich. Doch diese Strafen können weiterführende Folgen mit sich ziehen. So droht beispielsweise ab einer bestimmten Anzahl an Punkten die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (kurz MPU).

Ja, ein Bußgeldbescheid kann Fehler enthalten. Übrigens, jeder 3. Bescheid enthält Fehler. Klassische Fehler sind:

  • Fehlende Rechtsbelehrung (sogenannte Formfehler)
  • Fehlerhaftes Kennzeichen
  • Unscharfes Foto
  • Messfehler, z.B. durch nicht geeichte Messgeräte
  • Fehlende Zeugen
Diese Fehler können am Besten vom einem erfahrenen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht beurteilt werden, da es für die Schuld- und Fehlerfrage auf die Umstände der gesamten Tat und die weitere Beweiskraft der übrigen Angaben ankommt.

Innerhalb von 2 Wochen nach Eingang des Bescheides können Sie Einspruch einlegen. Suchen Sie daher unmittelbar nach Erhalt einen Anwalt für Verkehrsrecht auf.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, können Sie sämtliche entstandenen Kosten aus diesem Bußgeldverfahren von dieser übernehmen lassen.

Wie kann mir ein Anwalt helfen?

Wir als erfahrene Fachanwälte für Verkehrsrecht haben die Möglichkeit bei der zuständigen Behörde auf Akteneinsicht zu Ihrem Tatvorwurf. Sie brauchen sich um nichts weiter zu kümmern.

Sobald Ihnen beispielsweise eine Geschwindigkeitsüberschreitung zur Last gelegt wird und Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir prüfen kostenlos Ihren individuellen Sachverhalt und helfen Ihnen erfolgreich ein Bußgeldverfahren zu verhindern!

Sprechen Sie uns gerne kostenlos an. Wir freuen uns Sie kompetent und fachlich unterstützen und vertreten zu können!

Stephan Wintermann - Fachanwalt für Verkehrsrecht

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Stephan Wintermann
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