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ESO 3.0 - Messfehler und Fehlerquellen

Sind Sie mit dem ESO 3.0 Einseitensensor geblitzt worden? Informieren Sie sich hier über die Funktionsweise und die Fehlerquellen! Haben Sie schon einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten, so zahlen Sie das Bußgeld nicht ungeprüft! Wenn Sie uns beauftragen, fordern wir Ihre Bußgeldakte an und überprüfen die Messung! Erst mit Einsicht in die Akte, lässt sich nachvollziehen ob die Messung ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Wir kennen die Fehlerquellen! Beachten Sie, dass innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids Einspruch eingelegt werden muss!

Funktionsweise des ESO ES 3.0

Das Geschwindigkeitsmessgerät ES 3.0 ist der Nachfolger des ES 1.0. Wie das Vorgängermodell arbeitet das ESO ES 3.0 mit drei Helligkeitssensoren, die durch eine Weg-Zeit-Messung die Geschwindigkeit eines durchfahrenden Fahrzeugs bestimmen, und zwei weitere Helligkeitssensoren schräg zur Fahrbahn ausgerichtet, die zur Messung des Abstandes zwischen dem Sensor und dem Fahrzeugs bestimmen, und zwei weitere Helligkeitssensoren schräg zur Fahrbahn ausgerichtet, die
zur Messung des Abstandes zwischen dem Sensor und dem gemessenen Fahrzeug dienen . Durch diese Verdoppelung der schräg verlaufenden Sensoren hat der Hersteller eine eichfähige Abstandsmessung erreicht, was beim Vorgängermodell 1.0 noch nicht der Fall gewesen ist.
Im Messbetrieb fährt das Fahrzeug von links nach rechts an dem Sensorkopf vorbei. Das Gerät errechnet also aus der Zeit, die ein Fahrzeug braucht, die drei Messsensoren zu durchfahren, die Geschwindigkeit.
Wenn ein Fahrzeug die Messlinie durchfährt und dabei eine bestimmte voreingestellte Geschwindigkeit überschreitet, sendet das Messgerät ein Signal an eine vom Messgerät räumlich getrennte Fotoeinrichtung. Dabei wird das Foto ausgelöst, wenn sich das Fahrzeug drei Meter hinter der Messlinie befindet (Fotolinie). Die Fotoposition sollte daher bei allen Fahrzeugen gleich sein.

Messfehler des ESO ES 3.0

Vor Beginn der Messung muss die korrekte Aufstellung des Messgerätes mit Hilfe einer Neigungswasserwaage sichergestellt werden. Der Abstand zwischen Sensorkopf und Fahrbahnrand muss im Messprotokoll vermerkt werden. Die Fahrspurbreiten müssen ebenfalls ausgemessen und protokolliert werden. Ein Verstoß hiergegen kann zu Messfehlern führen.
Der Sensorkopf, die Rechnereinheit, der Anzeige- und Bedienungsmonitor, die Fotoeinrichtung samt Kamera und die Auswertesoftware müssen geeicht sein.
Die Verwendung einer veralteten Softwareversion kann zur Verwerfung der Messung führen
Die Fotolinie muss entweder in einem separaten Fotolinienbild oder durch einen auf jedem Foto sichtbaren, markanten Punkt, dokumentiert werden. Fehlt es an einer solchen Dokumentation können die Messwerte nicht mehr sicher zugeordnet werden.
Die Gefahr eines Messfehlers besteht vor allem, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig von den Sensoren erfasst werden. Trotz der Abstandsmessung kann die Zuordnung zweifelhaft sein.
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