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Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol im Verkehr

Trunkenheit im Straßenverkehr

Sind Sie mit Alkohol im Straßenverkehr auffällig geworden? Finden Sie hier weiterführende Informationen sowie kompetente Rechtsberatung:

Mit wieviel Alkohol am Steuer darf ich noch fahren?

Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Haben Sie einen höheren Blutalkoholwert, dürfen Sie kein Auto mehr fahren.

Wann droht mir eine Strafe?

Wenn Sie in alkoholisiertem Zustand unauffällig und und korrekt fahren, droht Ihnen erst ab 0,5 Promille eine Strafe. Bei Verkehrsgefährdung müssen Sie schon ab 0,3 Promille mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Welche Strafe droht bei Alkohol am Steuer?

Wenn Sie mit zu viel Promille am Steuer erwischt werden, müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 500 EUR rechnen. Zusätzlich drohen ein Fahrverbot sowie eine MPU und zwei Punkte in Flensburg. Bei Gefährdung des Straßenverkehrs oder einem Promillegehalt über 1,1 sogar drei Punkte. In diesem Fall ist auch die Entziehung der Fahrerlaubnis sowie eine Geld- oder Freiheitsstrafe möglich. Bei der Strafermittlung wird vorab unterschieden zwischen absoluter und relativer Fahruntüchtigkeit.

Alkohol bei Zweirädern – Welche Unterschiede gibt es hier?

Alkohol trinken - welche Strafen bei Fahrrad und Motorrad

Kann auch einem Radfahrer der Führerschein wegen Fahren unter Alkoholeinfluss entzogen werden?

Die Promillegrenze beim Radfahren beträgt 1,6 Promille. Wenn Sie mit einem höheren Blutalkoholgehalt erwischt werden, kann Ihnen der Führerschein entzogen werden.

Darf ein Motorradfahrer Alkohol trinken?

Für Motorradfahrer gilt ebenfalls die 0,5-Promillegrenze.

Was ist der Unterschied zwischen Fahrverbot und Führerscheinentzug?

Im Falle eines Fahrverbots muss man seinen Führerschein für eine bestimmte Zeit abgeben. Der Führerscheinentzug bedeutet den Verlust der Fahrerlaubnis.

Was passiert bei Alkohol am Steuer in der Probezeit?

In der Probezeit gilt die 0,0-Promillegrenze. Schon wenn Sie erstmalig und ohne Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer mit Alkohol im Blut erwischt werden, erhalten Sie mindestens einen Punkt in Flensburg sowie 250 EUR Bußgeld. Hinzu kommen ein Fahrverbot sowie eine Nachschulung oder ein Aufbauseminar.

Wie lange ist der Führerschein weg?

Wenn Sie das erste Mal gegen die 0,5 Promille-Grenze verstoßen, bekommen Sie einen Monat Fahrverbot. Wiederholungstäter erhalten ein Fahrverbot von drei Monaten. Im Falle einer Gefährdung oder bei mehr als 1,09 Promille wird eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten verhängt.

Ist eine MPU erforderlich?

Bei einer Alkohlfahrt ab 1,6 Promille sowie bei wiederholtem Fahren mit mehr als 0,5 Promille droht die MPU.

Wann tritt Verjährung ein?

Die Verjährung für eine Strafe für Alkohol am Steuer setzt frühestens nach sechs Monaten ein.

Welche versicherungsrechtlichen Folgen kann eine Trunkenheitsfahrt haben?

Während einer Trunkenheitsfahrt erlischt Ihr Versicherungsschutz ganz oder teilweise. Bei mehr als 1,1 Promille kann Ihre Versicherung die Zahlung der Leistungen komplett ablehnen.

Wie kann ein Anwalt helfen?

Ein Anwalt prüft Ihren konkreten Fall und kann mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung helfen, die verhängte Strafe zu mildern.

Zahlt meine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten?

Wenn Sie fahrlässig gehandelt haben, übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung in der Regel die Anwaltskosten. Sollten Sie vorsätzlich gehandelt haben, so verweigert sich die Versicherung jedoch der Zahlung, sollte ihr Vergehen als Straftat gewertet werden. Im Falle einer Ordnungswidrigkeit können Sie in jedem Fall mit einer Kostenübernahme durch den Rechtsschutz rechnen.

Sollte ich mir einen Anwalt nehmen?

Ein Anwalt nimmt eine unabhängige Einschätzung der Erfolgsaussichten vor. Im Falle eines Straf- oder Bußgeldverfahren sind Sie mit der fachkundigen Unterstützung gut beraten.

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Stephan Wintermann - Fachanwalt für Verkehrsrecht

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